Kurz oder lang?

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Was bedeutet Lesen?

 

Im besten belletristischen Fall wohl das Abtauchen in eine andere Welt, ein Feuerwerk der Fantasie und ein Potpourri an Gefühlen, vom spannungsgeladenen Mitfiebern, übers melancholische Sinnieren, bis hin zum zuckersüßen oder leidenschaftlichen Dahinschmelzen. Dabei unterliegen die Lesegewohnheiten, genau wie die Gesellschaft, einem stetigen Wandel.

 

Fakt ist: Es wird immer Menschen geben, die in der Nacht gefühlte oder reale 777,5 Buchseiten verschlingen und seufzend, aber lächelnd in Kauf nehmen, dass sie am nächsten Tag todmüde durchs Leben stolpern werden.

 

Wahr ist allerdings ebenfalls: Zahlreiche Lesebegeisterte möchten sich - in der heutigen schnelllebigen und vor Erfordernissen strotzenden Zeit - nicht mehr durch dicke "Wälzer" wühlen. Sie empfinden es eher als Last, sich nach tagelangen (oftmals zwangsbedingten) Lesepausen erneut in umfangreiche Stoffe einfinden zu müssen - nur um dann nach weiteren 30 Minuten schon wieder Abschied vom Plot nehmen zu müssen, weil ein unaufschiebbarer Termin ruft, sie am nächsten Morgen gern ausgeschlafen sein wollen, die Mittagspause beendet ist, was auch immer ...

 

Die Balance zwischen Pflicht und Vergnügen zu finden, ist bekannterweise selten leicht.

 

Dem tragen wir als unabhängiger Verlag Rechnung und bevorzugen in den Genres "Romance" und "Horror" Texte in Novellen- oder Kurzgeschichtenlänge. Im Genre Lyrik werden umfangreichere Einzelwerke präferiert, zukünftig ergänzt von Anthologieprojekten.